Wetterwechsel Klimawandel Weblog

Der Klimareport des NIPCC

with one comment

Das Nongovernmental International Panel on Climate Change (Internationale Nichtregierungskommission zum Klimawandel, NIPCC) veröffentlichte im März 2008 einen Klimareport der zu ganz anderen Ergebnissen kommt als der offizielle Bericht des Weltklimarates, des International Panel on Climate Change (Internationale Regierungskomission zum Klimawandel, IPCC) aus dem Jahre 2007.Einer der führenden Köpfe des schonim Jahre 2003 von klimaskeptischen Wissenschaftlern aus den Vereinigten Staaten und Europa gegründeten NIPCC, der amerikanische Atmosphärenphysiker Prof. Fred. Singerfasste das Ergebnis des neuen Klimareports in einem Satz zusammen: „Die Natur und nicht der Mensch beherrscht das Klima!“. Der Einfluss des Menschen auf das Klima ist danach äußerst gering und darf vernachlässigt werden. Sämtliche beschlossenen oder geforderten Klimaschutzmaßnahmen sind daher rausgeschmissenes Geld und schaden nur der wirtschaftlichen Entwicklung.Der Klimawandel ist natürlich und unaufhaltsam. Eine gute Politik hilft deshalb den Menschen dabei, sich an den unvermeidlichen Klimawandel anzupassen. Die Aussagen des NIPCC beruhen nur zu einem geringen Teilauf eigener Forschung der beteiligten Wissenschaftler,sondern auf einerNeubewertung der IPCC – Daten. Die wichtigsten Punkte des NIPCC-Klimareports werden nun kurz vorgestellt und besprochen:

1) Einer der entscheidenden Belege („smoking gun“) für eine anthropogene, globale Erwärmung durch den Treibhauseffekt war die  „Hockey-Stick“-Grafik im IPCC Bericht des Jahres 2001. Doch diese Analyse der Temperatur-Daten  war falsch und so voll von statistischen Fehlern, daß sie im IPCC Bericht von 2007  unter vielen anderen Kurven regelrecht versteckt wurde.   

 

Hockey -Stick-Kurve Quelle: IPCC

Kommentar: Diese Kritik scheint grundsätzlich berechtigt. Tatsächlich enthält die Hockey-Stick-Kurve  Fehler, die möglicherweise dazu führen, daß die Temperaturen im mittelalterlichen Klimaoptimum unterschätzt wurden. Andere Temperaturrekonstruktionen der letzten 1000 Jahre, die zumindest nach bisheriger Kenntnis derartige statistischen Fehler nicht enthalten zeigen aber, ähnlich wie die Hockey-Stick-Kurve, einen beispiellosen Temperaturanstieg in den letzten Jahrzehnten.

Die Grundaussage der Hockey-Stick-Kurve scheint also doch zu stimmen.

  

Temperaturrekonstruktion der letzten 1000 Jahre für die Nordhalbkugel Quelle: IPCC

2) Zur Unterstützung der Argumente für die anthropogene, globale Erwärmung stellt das IPCC eine Korrelation zwischen dem Anstieg der CO2-Emissionen und dem Anstieg der Temperaturen fest.  Aber Korrelation begründet noch lange keine Kausalität.  Historisch gesehen, wie in Eisbohrkernen gemessen, erfolgte der Anstieg des CO2 immer nach dem Temperaturanstieg, also verzögert.  Daher ist das CO2  ganz gewiss nicht die dominierende Kraft der Temperaturveränderung in der Vergangenheit. …

Kommentar: Die Eisbohrkerne zeigen genau das, was die meisten Klimaforscher vorher schon länger erwartet hatten: In der Vergangenheit waren die Treibhausgase nicht das auslösende Moment des Klimawandels, sondern die Milankovich-Zyklen. Die Änderungen bei der Sonneneinstrahlung und damit auch die Veränderungen der globalen Temperatur (oder Temperaturverteilung) aufgrund der Milankovich-Zyklen führen zu Veränderungen bei den Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre, die dann wiederum die anfangs kleinen Temperaturänderungen verstärken. So wird z.B. bei einer leichten Erwärmung durch Milankovich, aus den Ozeanen Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt, wodurch sich der Treibhauseffekt verstärkt. Nur durch die Vermittlung der Treibhausgase lässt sich das tatsächliche Ausmaß der Temperaturschwankungen zwischen Eis- und Warmzeiten erklären (Rahmstorf). Die Milankovich-Zyklen sind der Taktgeber und die Treibhausgase die Verstärker des Klimawandels! Durch die vom Menschen zusätzlich in die Atmosphäre entlassenen Treibhausgase wird der natürliche Klimawandel  wahrscheinlich übersteuert. 

Stichwort Eisbohrkerne: Eisbohrkerne werden aus Gletschern gewonnen und stellen ein einmaliges Klimaarchiv dar. In Gegenden, wo es kalt und feucht genug für eine Gletscherbildung ist wird der alljährlich fallende Schnee durch die Lagen von in späteren Jahren fallendem Schnee allmählich zusammengepresst und schließlich in Eis verwandelt. Sommerschnee bildet größere Eiskristalle als Winterschnee, so daß Eis-Jahresschichten entstehen, die eine spätere Altersbestimmung des Eises erlauben. Unter günstigen Bedingungen kann man aus Gletschereis kilometertiefe Eisbohrkerne gewinnen, die dann hunderttausende von Jahren in die Vergangenheit zurückreichen. Die Eisbohrkerne enthalten eine Fülle von Informationen über die Klimabedingungen der Vergangenheit. So enthält das Eis Lufteinschlüsse, die die Zusammensetzung der Atmosphäre zum jeweiligen Zeitpunkt verraten. Auch die Temperaturen lassen sich bestimmen, die zum Zeitpunkt herrschten, als der Schnee fiel, der dann später zur jeweiligen Eisschicht zusammengedrückt wurde. Dazu bedient man sich eines besonderen Tricks: Der Sauerstoff im Wassereis kommt in verschiedenen unterschiedlichen Isotopen vor, die zwar chemisch gleich sind, sich im Gewicht aber unterscheiden. Die beiden wichtigsten Varianten sind das leichte O16 – das den Löwenanteil ausmacht – und das schwere O18. Wasser mit der leichteren Form (Isotop O16) verdunstet eher als Wasser mit der schwereren Form (Isotop O18), so daß sich das leichtere Isotop O16 in den als Schnee fallenden Niederschlägen temperaturabhängig anreichern kann. Bei niedrigen Temperaturen verdunstete fast nur Wasser mit O16, bei höheren Temperaturen kam auch immer mehr Wasser mit O18 hinzu. Das O16/O18 – Verhältnis lässt also Rückschlüsse auf die Temperatur zu. Die Stärke der jeweiligen Niederschläge ergibt sich aus dem Dicke der Eisschichten. Auch Staubeinschlüsse lassen Rückschlüsse auf Kalt- oder Warmzeiten zu .In Kaltzeiten ist die Luft staubiger, in Warmzeiten wird der Staub durch die dann häufigeren und stärkeren Niederschläge aus der Luft gewaschen. Die Staubverteilung zeigt dagegen die jeweils vorherrschenden Windrichtungen an. Vulkanausbrüche verraten sich durch eine Ascheschicht in den Eisbohrkernen. 

Stichwort Milankovich-Zyklen: Milankovich-Zyklen sind periodische Veränderungen der Erdumlaufbahn um die Sonne, die durch die Schwerkrafteinwirkung anderer Planeten unseres Sonnensystems verursacht werden. Dadurch ändert sich erstens die Bahn der Erde selbst. Sie ist einmal mehr elliptisch und dann wieder beinahe kreisförmig (hohe und niedrige Exzentrizität). Das hat natürlich Auswirkungen auf die Sonneneinstrahlung. Zweitens ändert sich der Neigungswinkel der Rotationsachse zur Senkrechten auf der Bahnebene, d.h. die Erde neigt sich mal mehr und mal weniger zur Sonne hin. Die Jahreszeiten sind dann mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Und drittens taumelt die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne wie ein sich drehender Kreisel (Präzession). Dadurch herrscht auf der Nordhalbkugel (Südhalbkugel) einmal Sommer (Winter), wenn die Erde den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn erreicht und das andere Mal sind die Rollen von Nord- und Südhalbkugel vertauscht. Die Winter und Sommer auf den Erdhalbkugeln fallen dann jeweils wärmer oder kälter aus.


Quelle: http://www.hamburger-bildungsserver.de

Stichwort Treibhauseffekt: Der Treibhauseffekt kommt dadurch zustande, daß der Erdboden die Strahlung der Sonne absorbiert, in Wärme umwandelt, die Atmosphäre von unten erwärmt, aber einiges von der Wärme auch wieder in den Weltraum abstrahlt (Infrarotstrahlung), wovon die Treibhausgase (Kohlendioxid, Wasserdampf, Methan, Lachgas) wiederum einen Anteil zurückhalten. Die Moleküle der Treibhausgase sind infrarotaktiv und absorbieren bestimmte ausgewählte Wellenlängen der Infrarotstrahlung des Erdbodens – wobei sie in Schwingungen geraten – und geben einen Großteil der empfangenen Energie durch Stöße an die zahlreichen Nachbarmoleküle anderer Atmosphärengase ab, wozu auch die jeweils anderen Treibhausgase gehören. Die Atmosphäre erwärmt sich dabei ein wenig und und die in ihr enthaltenen Treibhausgase entwickeln eine dementsprechende Infrarotstrahlung. Ein Teil  davon gelangt als infrarote Gegenstrahlung wieder zurück zum Erdboden, der dadurch etwas Wärme zurückerhält und so langsamer auskühlt. Der andere Teil der Infrarotstrahlung geht in den Weltraum. Aufgrund der verzögerten Auskühlung erwärmt sich der Erdboden durch die Sonnenstrahlung auf höhere Temperaturen, als wenn es keine Treibhausgase gäbe. Die Erdoberfläche gibt dann dem Temperaturanstieg entsprechend einerseits mehr Infrarotstrahlung – mit den zahlreichen Wellenlängen, die die Treibhausgase nicht absorbieren können (Infrarotfenster) – in den Weltraum ab, andererseits gibt der durch den Treibhauseffekt erwärmte Erdboden seine zusätzliche Wärme von unten an die unteren Luftschichten der Troposphäre weiter, was wiederum die Konvektion (Luftumwälzung) verstärkt. Letztendlich stellt sich  ein neues Strahlungsgleichgewicht auf höherem Temperaturniveau ein. Die Wirkungen der Treibhausgase addieren sich, können sich aber auch gegenseitig überproportional verstärken. Nimmt beispielsweise die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Luft zu, so wird es nur ein wenig wärmer. Die wärmere Luft kann jedoch mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Wasser (H2O) ist ein wesentlich stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid (CO2). Damit verstärkt das H2O in der Atmosphäre den relativ geringen Treibhauseffekt des CO2 (Wasserdampfverstärkung).

… Von 1940-1975 und erneut seit 1998 hat das CO2 zugenommen, während die Temperatur sank. Dies zeigt, dass die Temperatur von anderen Faktoren beherrscht wurde bzw. beherrscht werden kann.

Kommentar:  Niemals wurde von einem der an den IPCC – Berichten beteiligten Klimaforscher jemals behauptet, das CO2  (oder die anderen Treibhausgase) allein steuerten das Klima! Das gilt sowohl für die Vergangenheit (s.o.) als auch für die Gegenwart. Vielmehr wird von einem Zusammenspiel externer Faktoren wie der Sonne und interner Rückkopplungen des Klimasystems ausgegangen. Bei diesen internen Rückkopplungen spielen die Treibhausgase zwar eine wichtige Rolle, es gibt aber auch andere Mitspieler! Von daher ist es nicht unbedingt überraschend, wenn es vorübergehend zu einer Entkopplung zwischen dem Treibhausgas CO2  und der globalen Durchschnittstemperatur kommt. So war es in den Jahren 1940-1975 und so ist es anscheinend auch wieder seit 1998. Diese vorübergehenden Abkühlungsphasen könnten meines Erachtens die Gegenreaktion des Klimasystems auf die jeweils vorangegange globale Erwärmung sein.

Die globale Durchschnittstemperatur 1850-2007 Quelle: Met Office Hadley Centre

Ein kleines, von mir entwickeltes Szenario sei hier kurz vorgestellt: Die im Verlauf der letzten Jahre überproportionale Erwärmung in der Arktis aufgrund einer Eis-Albedo-Rückkopplung vermindert den Temperatur- und Druckgradienten an der Polarfront. Der Jetstream wird dadurch langsamer und es gibt weniger (und schwächere) Stürme. Der abschwächte Jetstream mäandert deutlich stärker als zuvor, so daß die polare Kaltluft von ihm nicht mehr so gut „eingeschlossen“ wird. Vor allem im Winter kommt es zu gehäuften, (extremen) Kaltluftausbrüchen nach Süden (Kaltlufttröge und Kaltlufttropfen, s.u.). Die mit der Erwärmung einhergehende Eisschmelze in der Arktis verändert darüber hinaus die thermohaline Zirkulation des Golfsstroms: Der nordatlantische Arm wird schwächer und damit kühler, der subtropische Arm dagegen stärker und wärmer. Normalerweise verstärkt das warme Golfstromwasser das Islandtief – durch die erhöhte Wasserverdunstung bekommt es mehr „Treibstoff“ in Form von latenter Wärme – und damit auch das Luftdruckgefälle zwischen Islandtief und Azorenhoch. Die beiden Druckgebilde treiben aber ihrerseits wieder den Jetstream an, indem sie die Polarfront durch Zufuhr von tropischer Warmluft und polarer Kaltluft verstärken. Ein schwächer ausgeprägter Golfstrom im Nordatlantik verlangsamt also  den Jetstream noch mehr und fördert so noch zusätzlich die Kaltluftausbrüche. Diese finden bevorzugt über schnell auskühlenden (kontinentalen) Landmassen wie beispielsweise Zentralasien oder Nordamerika statt, weil dort die Kaltluft am besten vorankommt. Die gehäuften Kaltluftausbrüche führen zu einer starken Eisneubildung in der Arktis, zu sehr heftigen Schneefällen, ja sogar Schneestürmen. Die Eis-Albedo-Rückkopplung sorgt dann für eine weitere Abkühlung. Das wärmere Wasser im subtropischen Arm des Golfstroms begünstigt die Entstehung tropischer Wirbelstürme. Auch Kaltlufttropfen könnten sich zu echten Wirbelstürmen entwickeln, wenn sie weit genug in den Süden gelangen und dort über eine ausreichend warme Wasseroberfläche hinwegziehen. Wirbelstürme wirken wie Kühlmaschinen, indem sie durch ihre starke und hochreichende Wolkenbildung latente Wärme nach oben abtransportieren, wo sie dann im Infraroten in den Weltraum abgestrahlt wird. Nach einiger Zeit schwingt das Pendel in Richtung Erwärmung zurück, denn durch die Abkühlung steigt das Temperatur- und Druckgefälle an der Polarfront wieder. Außerdem bringt die massive Eisneubildung in der Arktis während der vorübergehenden Abkühlung auch die thermohaline Zirkulation des Golfstroms wieder in Schwung, was die Polarfront weiter verstärkt. Dadurch wird der Jetstream wieder schneller, und es entstehen mehr Sturmtiefs, die unter ihren Zugbahnen für milde Wetterverhältnisse sorgen. Der stärkere Jetstream schließt die polare Kaltluft wieder besser ein, so daß Kaltluftausbrüche seltener werden. Das Klima pendelt dann vielleicht zwischen kurzfristiger Abkühlung und weiter zunehmender Erwärmung hin und her. Womöglich wird sich aber letztendlich die Erwärmung durchsetzen. Dabei könnte das Treibhausgas Methan eine entscheidende Rolle spielen. Bei ansteigenden Temperaturen wird es durch den Zerfall von Methanhydraten am Meeresgrund, aber auch durch das Auftauen des Permafrostbodens in der Arktis freigesetzt. Methan wird dann wiederum die globale Erwärmung in einer positiven Rückkopplung verstärken.

Stichwort Eis-Albedo-Rückkopplung: Eis und Schnee sind hell (hohe Albedo), reflektieren sehr gut das Sonnenlicht und wirken daher abkühlend. Eine Zunahme der Schnee- und Eisbedeckung verstärkt also die Abkühlung und diese wieder die Schnee- und Eisbedeckung. Diese positive Rückkopplung funktioniert natürlich auch in umgekehrter Richtung, wenn durch eine Schnee- und Eisschmelze dunklerer Untergrund freigelegt wird, der das Sonnenlicht kaum reflektiert, aber gut absorbiert.

Stichwort Jetstream: Der Jetstream, ein starker Höhenwind entsteht aufgrund des Temperaturunterschieds an der Polarfront, wo tropische Warmluft und polare Kaltluft aneinander grenzen, jeweils auf der Nord- und der Südhalbkugel. Beide Jetstreams bestimmen maßgeblich das Wettergeschehen über großen Teilen ihren Halbkugeln, so etwa auf der Nordhalbkugel bei uns in Europa. Durch den Temperaturunterschied zwischen den beiden Luftmassen entsteht entwickelt sich ein deutliches Luftdruckgefälle, da der Luftdruck mit zunehmender Höhe über dem Erdboden in warmer Luft  deutlich schneller abnimmt als in kalter Luft. Dieses Luftdruckgefälle treibt den Jetstream an, eine polwärts gerichtete Höhenströmung, die wegen der Erdrotation aber zu einem Westwind abgelenkt wird und sich bis zum Boden hin durchsetzt (Westwindzone, Westdrift). Bei Erreichen einer kritischen Strömungsgeschwindigkeit beginnt der Jetstream zu mäandern (Rossby-Wellen). Kleine Störungen im Jetstream erzeugen Turbulenzen, aus denen Hoch- und Tiefdruckwirbel entstehen, welche dann die polare Kaltluft und die tropische Warmluft miteinander vermischen. Folge: Das Temperatur- und Druckgefälle an der Polarfront geht zurück. Die Hochdruckwirbel (Hochs) sind abwärts gerichtet, so daß die Luftmassen großflächig absinken und sich dabei erwärmen. Die Wolkenbildung wird infolgedessen erschwert und vorhandene Wolken lösen sich auf. Das Wetter ist heiter und trocken. Die Tiefdruckwirbel (Tiefs) sind aufwärts gerichtet, die Luftmassen werden gehoben, kühlen sich dabei ab, so daß sich bei ausreichender Luftfeuchtigkeit viele Wolken bilden können. Sehr oft kommt es auch zu Niederschlägen.  

Die Hochs halten sich vorwiegend innerhalb der mit tropischer Warmluft gefüllten Wellenberge (Hochkeile) der Rossby-Wellen auf, die Tiefs dagegen vorwiegend innerhalb der mit polarer Kaltluft gefüllten Wellentäler (Höhentröge). Die Hochs, darunter auch das bekannte Azorenhoch, bilden gemeinsam den subtropischen Hochdruckgürtel. Die Tiefs gelangen mit der Westdrift nach Europa und sorgen unter ihren Zugbahnen für ein wechselhaftes aber mildes Wetter. Durch einen starken, nur wenig mäandernden Jetstream wird zudem die polare Kaltluft gut eingeschlossen, so daß nur wenige Kaltluftausbrüche gen Süden das milde Wetter unterbrechen. Dem Wechsel der Jahreszeiten folgend, verlagert sich der Jetstream, also auch die Grenze zwischenpolarer tropischer Warmluft und polarer Kaltluft, im Sommer polwärts und im Winter mehr äquatorwärts. 

Abkühlend wirken aber auch die Sulfataerosole: In den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts erlebten Europa, die USA und Japan spektakuläre Wirtschaftaufschwünge, die mit einer starken Luftverschmutzung einhergingen. Dadurch stieg die Konzentration der Sulfataerosole in der Atmosphäre. Sulfataerosole reflektieren direkt das Sonnenlicht und unterstützen als Kondensationskeime die Bildung von Wolken, welche ebenfalls das Sonnenlicht reflektieren. Durch eine erhöhte Anzahl an Kondensationskeimen bilden sich zudem mehr kleine Wassertröpfchen, wodurch die Wolken heller erscheinen und das Sonnenlicht besser reflektieren. Die Sulfataerosole wirken dadurch abkühlend. In den siebziger Jahren führten Umweltschutzmaßnahmen in den betreffenden Staaten zu einem deutlichen Rückgang der Luftverschmutzung und damit auch der Sulfataerosole. Der Treibhauseffekt blieb dadurch weitgehend ungestört, und die globalen Temperaturen kletterten wieder. In den Achtzigern, vor allem aber in den neunziger Jahren begann in den asiatischen Tigerstaaten (China, Taiwan, Südkorea, Malaysia, Singapur, Vietnam und Indien) ein gewaltiger Wirtschaftsaufschwung mit einer beispiellos schnellen, nachholenden Industrialisierung, die bis heute aber leider auf begleitende Umweltschutzmaßnahmen  weitestgehend verzichtet. Dadurch gelangten wieder mehr abkühlend wirkende Sulfataerosole in die Atmosphäre.

Der amerikanische Klimaforscher Prof. Richard Lindzen hat noch eine weitere sehr interessante Erklärung anzubieten: Mit zunehmender Erwärmung kann die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Dadurch nimmt die Wachstumsrate der Regentropfen in den großen Quell- und Gewitterwolken deutlich zu, so daß auch die Niederschläge ergiebiger werden. Folge: Es gelangt weniger Feuchtigkeit in die oberen Luftschichten der Troposphäre, so daß sich weniger hohe Cirruswolken bilden können. Damit überwiegen die tiefen Wasserwolken, die abkühlend wirken, indem sie das Sonnenlicht reflektieren (Iris-Effekt). Eine negative Rückkopplung also. Dieser Iris-Effekt wurde von der Mehrheit der Klimaforscher bestritten oder als vollkommen unbedeutend eingeschätzt. Neueste Messungen über den Tropen haben den Effekt jedoch -zumindest dort- eindrucksvoll bestätigt (http://www.uah.edu/News/newsread.php?newsID=875 und http://www.sciencedaily.com/releases/2007/11/071102152636.htm)!

Über den Tropen bilden sich in hochreichenden Konvektionszellen mit aufsteigender und sich dabei abkühlender, feuchter Warmluft mächtige Gewitterwolken mit einem Amboss aus Eiswolken (Cirrenschirm) und es kommt immer wieder zu heftigen Niederschlägen (Regen und Hagel). Die kalte, noch relativ feuchte Luft beginnt großräumig aus dem Amboss abzusinken, wobei sie sich mit zunehmendem Luftdruck wieder deutlich erwärmt, wodurch ihre relative Feuchtigkeit abnimmt, da ja wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann. Das Wasser der tropischen Meere wird durch die intensive Sonneneinstrahlung stark erwärmt, so daß sich Konvektionszellen mit Quellwolken bilden. Durch die aus dem Amboss absinkenden Luftmassen werden sie aber in ihrer Entwicklung gehemmt, denn Quellwolken können nur solange wachsen, wie die aufsteigende Luft in den Wolken wärmer ist als die Umgebungsluft. Die abgesunkenen und dabei erwärmten Luftmassen aus dem Amboss wirken daher als Sperrschicht (Inversion). Es bleibt so bei einer tiefen, geschichteten Quellbewölkung (Stratocumulus). Quelle: http://earthobservatory.nasa.gov/

Stichwort Wolken: Wolken bilden sich, wenn durch Wasserverdunstung feuchte Luft aufsteigt und abkühlt bis schließlich das Kondensationsniveau erreicht wird. Warme Luft kann wesentlich mehr Wasser aufnehmen als kalte Luft. Bei erreichen des Kondensationsniveaus bilden sich unendlich viele, mikroskopisch kleine Wassertröpfchen und so entsteht eine Wolke. Dabei wird Kondensationswärme frei, die latente Wärme. Sie entspricht der Wärmeenergie, die nötig war, um das Wasser zu verdunsten und die nun bei dem umgekehrten Vorgang wieder freigesetzt wird. Die bei der Wolkenbildung freigesetzte  latente Wärme gibt der aufsteigenden Luft neuen Auftrieb, denn solange diese wärmer ist als die Umgebungsluft, kann sie weiter aufsteigen. Dabei kondensiert der noch vorhandene Wasserdampf weiter aus. Die bei der Wolkenbildung freiwerdende latente Wärme fördert so ihrerseits die Wolkenbildung.

Die Wolkenbildung funktioniert aber nur dann richtig, wenn kleine Partikel als Kondensationskeime vorhanden sind, an denen sich die Wassermoleküle anlagern können, so daß Wassertröpfchen entstehen können. Je mehr Kondensationskeime vorhanden sind, umso kleiner sind die Wassertröpfchen und umso heller wird die Wolke. Bei den Kondensationskeimen handelt es sich um Staub-, Rußteilchen, aetherische Öle von Pflanzen  (Terpene) und um Sulfataerosole. Letztere stammen heutzutage oft aus industriellen Abgasen, werden aber auch von Pflanzen, vor allem aber von Meeresalgen in beachtlichem Umfang erzeugt.

Stichwort Wirkung der Wolken: Bei den verschiedenen Wolkenarten überwiegt entweder die abkühlende oder die erwärmende Wirkung: Die Wassertröpfchen in der Konvektionszone einer Quell- oder Gewitterwolke reflektieren die Sonnenstrahlen fast vollständig und wirken daher abkühlend. Die Eiswolken des Amboss (Cirrenschirm) lassen zwar das meiste Sonnenlicht hindurch, absorbieren aber sehr effektiv die Infrarotstrahlung vom Boden und erwärmen sich dabei. Ein beachtlicher Teil der Wärme wird als infrarote Gegenstrahlung wieder zurückgeschickt, die Restwärme wird in den Weltraum abgestrahlt. Sie wirken erwärmend. Die tiefen geschichteten Quellwolken unterhalb des Amboss reflektieren wie die hohen Quellwolken der Konvektionszone das Sonnenlicht sehr gut. Sie absorbieren aber auch die Infrarotstrahlung vom Erdboden. Da diese tiefen Wolken aber wegen ihrer warmen Oberseite davon praktisch genau soviel in den Weltraum abstrahlen, wie sie als Gegenstrahlung zum Erdboden zurückschicken, überwiegt eindeutig ihre abkühlende Wirkung. In den wolkenfreien und trockenen Regionen wird das meiste Sonnenlicht absorbiert, andererseits gelangt die Infrarotabstrahlung des Erdbodens aber auch nahezu ungehindert in den Weltraum.

 

Quelle: http://earthobservatory.nasa.gov/

Nach Schätzungen könnte der Iris-Effekt bis zu 75% der globalen Erwärmung durch vermehrte Treibhausgase in der Atmosphäre -wie sie die Zukunftsszenarien der gängigen Klimamodelle voraussagen- rückgängig machen, vor allem dann, wenn auch Quell- und Gewitterwolken außerhalb der Tropen mitbeteiligt sein sollten.

3) Die IPPC – Modelle  verwenden den Treibhauseffekt, um zu errechnen, was in der Zukunft bei einem Anstieg des CO2 geschehen könnte. Aber die Modelle weisen eine große Variabilität  auf und können die Wirkung der Wolken nicht richtig handhaben: Wolken spielen aber eine  wichtige Rolle in der globalen Temperaturänderung. …

Kommentar: Die Wirkung der Wolken wurde tatsächlich bisher in den Modellen nicht ausreichend berücksichtigt. Durch den schon besprochenen Iris-Effekt (nach Lindzen) könnte die globale Erwärmung auch längerfristig gesehen deutlich geringer ausfallen als in den meisten Klimamodellen angenommen. Das wäre schön!  Jeder negative Rückkopplungsmechanismus stößt jedoch irgendwann auch an seine Grenzen. In diesem Fall könnte das die Menge der vorhandenen Kondensationskeime sein. Und davon gibt es wegen der erhöhten Niederschläge infolge der globalen Erwärmung -wärmere Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf- tendenziell immer weniger. Starke Niederschläge waschen auch viel Staub aus der Luft, der ansonsten als Kondensationskeim für Wolken zur Verfügung gestanden hätte. Und noch etwas kommt hinzu: Bei zunehmenden Temperaturen des Oberflächenwassers der Ozeane, infolge der globalen Erwärmung, bildet sich dort eine stabile Wasserschichtung aus. Damit gelangen kaum noch Mineral- und Nährstoffe aus den tieferen und kälteren Wasserschichten in die oberflächennahen Wasserschichten, wo es hell genug für Algen ist. Das Algenwachstum geht zurück und damit gibt es auch weniger Sulfataerosole, die als Kondensationskeime für Wolken dienen können (vgl. oben, Stichwort Wolken).

Ferner ignorieren oder unterschätzen die Modelle den Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima. Zudem können sie das regionale Klima nicht genau vorhersagen: verschiedene Modelle geben sehr unterschiedliche Ergebnisse für das gleiche Gebiet.

Kommentar: Die veränderliche Sonnenaktivität ist für das Klima natürlich entscheidend, aber die direkten Auswirkungen sind gering. Erst durch die verstärkende Wirkung interner Rückkopplungsmechanismen des Klimasystems, darunter auch die Wirkungen der Treibhausgase, kommt ein erkennbarer Einfluss auf das globale Klima zustande.

4) Äußerst wichtig ist, dass die verwendete „Fingerprint“-Methode (Vergleich von beobachteten und modellierten Mustern der Temperatur-Trends) schlüssig zeigt, dass der Einfluss von Treibhausgasen auf den Klimawandel im Vergleich zu natürlichen Kräften nicht signifikant ist. 

 

Die graphische Darstellung der Trends zeigt die Unterschiede der Temperaturtrends (in Grad C / Jahrzehnt) in Bezug auf die Höhe in den Tropen genauer an [Douglass, Christy, Pearson, Singer. 2007]. Die Modelle ergeben eine Zunahme der Trends mit zunehmender Höhe, aber die Ballon- und Satelliten-Messungen lassen das nicht erkennen.

Ein Vergleich zwischen den vom IPCC verwendeten Modellen und der Wirklichkeit zeigt also deutlich andere Erwärmungsmuster als von den Computern berechnet.

Kommentar: Die vom NIPCC zitierten Messungen sprechen nicht direkt gegen eine globale Erwärmung durch vermehrte Treibhausgase, aber sie sind ein eindrucksvoller Beleg für die Iris – Hypothese von Lindzen. Die gängigen Klimamodelle erwarten bei ansteigenden Bodentemperaturen einen geringeren Temperaturrückgang in der Atmosphäre mit zunehmender Höhe. Begründet wird das mit einer vom wärmeren Boden stärker angeheizten Konvektion (Luftumwälzung) in Verbindung mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit, denn wärmere Luft kann entsprechend mehr Wasserdampf aufnehmen. Dadurch wird mehr latente Wärme in die höheren Luftschichten der Troposphäre transportiert, wo sie bei der Wolkenbildung als Kondensationswärme frei wird (vgl. Stichwort Wolken oben). Das Temperaturgefälle von unten nach oben sollte danach also mit zunehmender globaler Erwärmung abnehmen. Gemessen wird aber genau das Gegenteil! Die Klimamodelle haben also etwas übersehen, und das ist der Iris-Effekt! Danach bilden sich mit zunehmender Erwärmung mehr tiefe Wasserwolken auf Kosten der hohen Eiswolken, weil die Regentropfen schneller wachsen. In den höheren Luftschichten kommt dadurch weniger Feuchtigkeit an und damit auch weniger latente Wärme (vgl. oben). Das Temperaturgefälle von unten nach oben wird somit höher. Die Klimamodelle sollten also durch Einbeziehung des Iris-Effekts verbessert werden. Eine Entwarnung in Sachen Klimawandel und globale Erwärmung gibt es aber trotzdem nicht, denn der Iris-Effekt könnte schnell an seine Grenzen stoßen und  versagen (vgl. dazu Punkt 3). Die Erwärmung würde sich dann drastisch beschleunigen.

Stichwort Troposphäre: Die relativ feuchte Troposphäre ist die unterste Atmosphärenschicht, in der sich das meiste Wettergeschehen abspielt. Luftdruck und Temperatur nehmen von unten nach oben ab. Die Troposphäre misst über den warmen Tropen bis zu 18km, über den kalten Polen dagegen nur 6-7 km. Die nächsthöhere Schicht ist die Stratosphäre, die das lebenswichtige Ozon enthält, welches die gefährlichen Anteile der ultravioletten Sonnenstrahlen absorbiert. Dadurch erwärmt sich die Stratosphäre, so daß eine Temperaturinversion eintritt, die eine Quellwolkenbildung in dieser Höhe unterbindet. Die Stratosphäre ist daher sehr trocken und reicht bis in eine Höhe von 50km.  

5) Es gibt viele bekannte, natürliche Ursachen von Temperaturschwankungen: interne Effekte, wie z. B. die Nordatlantische Oszillation, die Atlantische-Multi-Dekadische Oszillation, die Pazifisch-Dekadische Oszillation und die El-Niño-Süd-Oszillation (ENSO).  Diese sind alle wesentlich, doch die Klima-Modelle können sie nicht prognostizieren. 

Kommentar: Alle diese natürlichen Ursachen für Klimaveränderungen sind auch den Klimaforschern des IPCC selbstverständlich bekannt und werden gerade in den neueren Klimamodellen – soweit irgend möglich – miteinbezogen. Die Klimamodelle werden dadurch immer wirklichkeitsnäher. So sind sie inzwischen durchaus in der Lage, zumindest das Klima der Vergangenheit recht gut zu simulieren. Eiszeiten und Warmzeiten werden schon genauso abgebildet, wie sie aus den Eisbohrkernuntersuchungen rekonstruiert wurden (vgl. oben). Grund genug, den Klimamodellen ein gewisses, wenn auch nicht grenzenloses Vertrauen entgegenzubringen. Es scheint daher kein hoffnungsloses Unterfangen zu sein, Zukunftsszenarien eines Klimawandels zu entwerfen!   

6) Das IPCC hat auch die externen, natürlichen Wirkungen als trivial bewertet, wie z. B. die Sonnenaktivität und deren Einfluss auf die Wolken-Bedeckung.  Im IPCC Bericht (Fourth Assessment Report FAR von 2007) wurde die Grundlagenforschung in diesem Bereich nicht einmal richtig angesprochen oder gar diskutiert.  Doch der enge Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Klima ergibt sich aus historischen Daten; die Ursache-Wirkungkette kann nur in einer Richtung laufen. 

Kommentar: Nach Ansicht der meisten Klimaskeptiker steuert die veränderliche Sonne das Klima. Eine erhöhte Sonnenaktivität bewirkt eine Erwärmung und umgekehrt. Ausschlaggebend soll aber ein indirekter Effekt sein: Die mit zunehmender Sonnenaktivität verstärkte, aus elektromagnetischen Wellen und geladenen Partikeln bestehende Sonnenstrahlung, verändert das Magnetfeld der Erde. Dadurch wird die kosmische Partikelstrahlung besser abgeschirmt, welche in beachtlichem Umfang Kondensationskeime für Wolken erzeugt. Daher gibt es weniger Wolken, die das Sonnenlicht reflektieren. Die Wolken, die sich bilden sind zudem dunkler, wodurch ihr Reflektionsvermögen noch weiter zurückgeht. Das bewirkt letztlich natürlich eine Erwärmung des Bodens und dann der darüber befindlichen Luftschichten der Troposphäre (Svensmark, H.; FriisChristensen,E.: Variation of cosmic ray flux and global cloud coverage, a missing link in solarterrestrial Physics; J.Atm.Sol.Terr.Phys., 59 (11), 1997, S.1225-1232). Die Treibhausgase spielen nach Ansicht der Klimaskeptiker bestenfalls eine untergeordnete Rolle. Diese indirekte Wirkung der Sonne auf die Wolkenbedeckung der Erde scheint plausibel. Allerdings gelang es bisher nicht einen Zusammenhang von kosmischer Strahlung und Wolkenbedeckung überzeugend nachzuweisen.

Satellitenmessungen der Wolkenbedeckung (ISCCP, International Satellite Cloud Climatology Project) zeigten nur von 1983-1993 einen Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenbedeckung, danach dann aber nicht mehr. Quelle: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/

Es gibt einen weiteren Hinweis, der möglicherweise die entscheidende Rolle der Treibhausgase bei der gegenwärtigen globalen Erwärmung belegt: Nach derzeitigem Erkenntnisstand sind die Nachttemperaturen deutlich stärker angestiegen als die Tagestemperaturen (http://www.env.gov.bc.ca/air/climate/indicat/maxmin_id1.html und  http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=454199).

Wäre eine geringere Wolkenbedeckung für die globale Erwärmung verantwortlich, so müssten die Temperaturen am Tage stärker ansteigen als in der Nacht, denn am Tage scheint ja die Sonne, die dann weniger abgeschirmt würde. In der Nacht hingegen wird es durch eine geringere Wolkenbedeckung schneller kälter, denn Wolken absorbieren die Infrarotstrahlung des Bodens und schicken sie als Gegenstrahlung teilweise wieder zurück. Das verzögert die Auskühlung des Bodens und der bodennahen Luftschichten.

Sind es aber doch die Treibhausgase, so wirken diese natürlich rund um die Uhr. Am Tage bilden sich aber durch die verstärkte Erwärmung und die dadurch mögliche höhere Luftfeuchtigkeit auch mehr tiefe Wolken, die das Sonnenlicht abschirmen und damit die zusätzliche Erwärmung durch mehr Treibhausgase etwas abschwächen. Dabei übersteigt die abkühlende Wirkung der Wolken durch Sonnenlichtreflektion die erwärmende Wirkung durch Infrarotabsorption und Rückstrahlung (s.o.). In der Nacht scheint keine Sonne, aber die Treibhausgase sind nach wie vor wirksam und bekommen nun sogar noch Schützenhilfe durch die vermehrten Wolken.

Eine globale Erwärmung vorwiegend durch Treibhausgase sollte sich also in erster Linie bei den Nachtemperaturen bemerkbar machen und genau so ist es auch!

7) Abgesehen von den Modellen, haben die von dem IPCC verwendeten Daten viele Probleme. Daten zur Oberflächentemperatur der Erde erzeugen Probleme bei der Bewertung der städtischen Wärme-Insel-Effekte, die ungleichmäßige, geographische Verteilung der Mess-Stationen, die Veränderungen bei der Anzahl und der Orte der Stationen usw.  Die Methode für die Messung der Temperatur der Meeresoberfläche hat sich verändert: von früher überwiegend von Schiffen aus, zu heute überwiegend mit Bojen, und damit verbunden eine Veränderung der Wassertiefe für die Temperaturmessung. Also nicht nur die Modelle sind unzuverlässig, die zugrunde liegenden Daten haben erhebliche Fehlermargen.

Kommentar: Bei den Temperaturmessungen gibt es tatsächlich die hier angesprochenen Probleme. Durch Korrekturfaktoren und die hohe Anzahl von Meßstationen werden die Fehler teilweise herausgerechnet bzw. herausgemittelt. Trotzdem bleibt eine gewisse Unsicherheit bei den Messungen bestehen. Benutzt man allerdings die Natur als Thermometer, so ergibt sich ähnliche globale Erwärmung Temperaturanstieg wie ihn auch die angeblich so unsicheren direkten Temperaturmessungen zeigen. Ein paar Beispiele:  Die Wachstumsperiode der Pflanzenwelt (Vegetationsperiode) hat sich in den letzten drei Jahrzehnten um durchschnittlich 14 Tage verlängert. Viele Vogelarten in Europa und Nordamerika brüten im Mittel 6 bis 14 Tage früher als noch vor 30 Jahren. Bei den Zugvögeln  in den mittleren Breiten wird in den letzten Jahrzehnten ein zunehmend späterer Wegzug, ein früherer Heimzug, eine Verkürzung der Zugstrecken oder häufigeres Überwintern im Brutgebiet beobachtet. So kommen Zugvögel nun um 1,3 bis 4,4 Tage pro Jahrzehnt früher an (http://www.waldwissen.net/).

Tiere die früher nur in tropischen oder subtropischen Regionen zuhause waren, wandern zunehmend in höhere Breiten ein. Kälteliebende Arten ziehen sich immer mehr in die engere Umgebung der Pole zurück. Das gilt für Land- und Meeresbewohner gleichermaßen (Tim Flannery, Wir Wettermacher http://www.wir-wettermacher.de/home).

Weltweit schrumpfen die Gletscher mit nur ganz wenigen Ausnahmen (nur 1% aller Gletscher), wie beispielsweise die Gebirgsgletscher in Norwegen. Diese liegen unterhalb der Zugbahnen der Tiefs in der Westdrift. Diese Tiefs bringen Niederschläge, die natürlich in den Höhenlagen der norwegischen Gebirge häufig als Schnee fallen und dadurch wiederum die örtlichen Gletscher wachsen lassen. Die wachsenden Gletscher in Norwegen widersprechen also keinesfalls dem Befund einer globalen Erwärmung.

8) Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein beliebtes Katastrophen-Szenario für Prognosen der Treibhauseffekt-Gläubigen.  Aber in den vergangenen Jahrhunderten stieg der globale Meeresspiegel  um ca. 18 mm/Jahrzehnt – unabhängig davon, ob die Kühlung oder die Erwärmung dominierte.  Die maximalen IPCC-Projektionen für den Anstieg des Meeresspiegels haben sich in jedem der vier aufeinander folgenden Berichte verringert.  Die Treibhauseffekt-Fanatiker, darunter Al Gore, sagen dennoch nach wie vor katastrophale Überschwemmungen der Küsten  voraus. (Al Gore: Bis zu 6 Meter im Jahre 2100!!) 

Kommentar: Seit dem Beginn der Industrialisierung bis heute hat sich der Anstieg des Meeresspiegels deutlich beschleunigt. Im gesamten 18. Jahrhundert erhöhte er sich nur um 2 cm, im 19. Jahrhundert bereits um 6 cm, und im 20. Jahrhundert bereits um 19 cm.

Der durchschnittlich gemessene Anstieg des Meeresspiegels betrug im 20. Jahrhundert 1,7 ± 0,5 mm pro Jahr, zwischen 1961 und 2003 jährlich 1,8 ± 0,5 mm. Die Anstiegsraten beschleunigten sich also zuletzt. Zwischen 1993 und 2003 stellten Satelliten dem gegenüber einen durchschnittlichen jährlichen Anstieg um 3,1 ± 0,7 mm fest. Gegenüber den Jahrzehnten zuvor ist dies ein beinahe doppelt so hoher Wert (IPCC). 

Der Anstieg des Meeresspiegels Quelle: Wikipedia, IPCC

Eine Destabilisierung des grönländischen Eisschildes könnte diesen Anstieg dramatisch beschleunigenDas grönländische Festlandeis schmilzt bereits, wenn auch vorerst noch relativ langsam. In Höhenlagen von unter 1500m geht das Eis zwar deutlich zurück, in höher gelegenen Regionen jedoch, nimmt die Dicke des Eisschildes zu. Das erscheint zunächst verwunderlich, aber es gibt eine einfache Erklärung dafür: Durch die globale Erwärmung verdunstet mehr Wasser. Das Landesinnere von Grönland, wo die Temperaturen in den dort vorherrschenden Höhenlagen von über 1500 m stets unter Null bleiben, wirkt als Kältefalle. Der erhöhte Wasserdampfgehalt der Luft führt zu vermehrten Niederschlägen, die wegen der großen Kälte dort als Schnee fallen. Dadurch nimmt das Inlandeis zu. In den Randzonen von Grönland, in Höhenlagen von unter 1500 m schmelzen die Gletscher aber mit wachsendem Tempo. Das Schmelzwasser auf den Gletschern sickert durch die Eisschicht hindurch und ruft dabei tiefe spiralförmige Löcher hervor, durch die weiteres Wasser, aber auch Gesteinstrümmer leicht eindringen können. Die Gesteinstrümmer geraten dabei in eine kreisförmige Bewegung und sorgen so für eine deutliche Erweiterung der Löcher, wobei sie selbst rund geschliffen werden. Da die Steine ähnlich wie das Mahlwerk einer Mühle das Gletschereis zermahlen, spricht man auch von Gletschermühlen. Durch die stark erweiterten Löcher können nun noch viel größere Mengen an Schmelzwasser vordringen und bis an die Unterseite der Gletscher gelangen, wo sie wie ein Schmiermittel wirken. Die Fließgeschwindigkeiten der Gletscher erhöhen sich dadurch drastisch. Immer mehr Festlandsgletscher rutschen so immer schneller ins Meer (Rahmstorf).

 

Schmelzwasser gelangt durch Gletschermühlen (moulins) und durch Gletscherspalten (crevasses) unter den Gletscher und wirkt auf dem felsigen Untergrund wie ein Schmiermittel. Quelle: http://www.pnas.org/cgi/reprint/0705414105v1 

Die Eismassen Grönlands werden so nach und nach instabil und geraten ins Rutschen. Dadurch gelangt Eis aus größeren in geringere Höhenlagen und beginnt auch zu schmelzen. Bei einem vollständigen Abschmelzen des grönländischen Eisschildes würde der Meeresspiegel um über 7m ansteigen. Aber auch wenn nur Teile des Eisschildes, etwa in Südgrönland, betroffen wären, kämen noch immer rund 3 m dabei heraus!

9) Das IPCC geht a priori davon aus, dass erhöhtes CO2 schlecht ist, und ignoriert seine positiven Wirkungen.  Aber höhere CO2-Konzentrationen verbessern die Produktivität  und Trockenresistenz in der Landwirtschaft und in den Wäldern, und führen zu weniger Wasser-Gebrauch. Also dazu, dass weniger Wasser eingesetzt werden muss. Globale Erwärmung, so schätzen amerikanische  Wirtschaftsexperten, wird eine positive Wirkung auf die Wirtschaft haben.

Kommentar: Mehr CO2 in der Luft lässt tatsächlich viele Pflanzen besser wachsen. Allerdings wird im Zuge der globalen Erwärmung auch mit mehr Hitzewellen und extremer Trockenheit gerechnet. Durch stärkere Verdunstung steigt aber auch die Luftfeuchtigkeit, zumal wärmere Luft auch mehr Wasserdampf aufnehmen kann. Das begünstigt wiederum Starkregenereignisse. Extreme Trockenheit auf der einen und sintflutartige Regenfälle auf der anderen Seite treten dann im Rahmen einer zweigeteilten Wetterlage oft gleichzeitig auf. Das setzt die Pflanzenwelt (Vegetation) starkem Stress aus, der ihr Wachstum sehr beeinträchtigen kann. Den Hitzewellen fallen meistens auch viele Menschen zum Opfer. So starben in Europa während des Rekordsommers 2003 (http://www.imk.uni-karlsruhe.de/1145.php) mindestens 35.000 Menschen, neueste Schätzungen gehen sogar von bis zu 70.000 Toten aus (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,473614,00.html)! Die Unwetter mit Starkregen gehen oft mit Überschwemmungen einher, die auch immer wieder Todesopfer fordern.

Stichwort Zweigeteilte Wetterlage: Durch  das Abschmelzen des Meereises am Nordpol haben dort die Temperaturen wegen der positiven Eis-Albedo-Rückkopplung verglichen mit anderen Regionen auf der Nordhalbkugel überproportional zugenommen (s.o.). Das Temperatur- und Druckgefälle an der Polarfront hat deshalb abgenommen und damit auch die Geschwindigkeit des Jetstreams (vgl. Stichwort Jetstream, oben). Der Jetstream mäandert sehr stark, wodurch seine Strömungsgeschwindigkeit noch weiter abnimmt. Das erleichtert die Entwicklung ausgedehnter Hochs, welche die Westdrift mit ihren Tiefs blockieren. Im Einflussbereich dieser blockierenden Hochs ist das Wetter sonnig, heiß und trocken. Die Höhentröge der blockierten Tiefs schnüren sich nun von der polaren Kaltluftseite der Polarfront ab und wechseln auf die tropische Warmluftseite über. Die blockierten Tiefs werden so von der Westdrift getrennt und weichen dabei nach Süden aus. Als kalte, allseitig von tropischer Warmluft umgebene Höhentiefs (Kaltlufttropfen) „saugen“ sie von unten Luft an und lösen deshalb in ihrem Einflussbereich Unwetter mit Starkregen und heftigen Gewittern aus. Verstärkend wirkt hierbei noch die mit der globalen Erwärmung einhergehende Wasserverdunstung (s.o.). In einigen Regionen herrscht heißes und trockenes Hochdruckwetter, woanders kommt es zu heftigen Unwettern. Die Wetterlage ist also zweigeteilt (vgl. Stichworte Jetstream, Wolken und Punkt 2, oben). 

Zusammenfassung:  Das Nongovernmental-International Panel on Climate Change (NIPCC) zeigt, dass Kohlendioxid kein Schadstoff ist.  Deshalb sind CO2 -Minderungsmaßnahmen sinnlos, und extrem teuer – und völlig uneffektiv um zur der Verringerung der globalen Erwärmung beizutragen.  Katastrophen-Prognosen der globalen Erwärmung sind weder durch Daten noch durch  Modelle begründet.  Natürliche Ursachen, vor allem die Sonne, waren offensichtlich die  wichtigsten Triebkräfte der Klima-Schwankungen in der Vergangenheit und werden es auch in Zukunft sein.  Der Klimawandel ist natürlich und unaufhaltsam. Die beste Politik besteht darin die Anpassung an ein wärmeres oder kälteres Klima zu unterstützen. 

Mein vorläufiges Fazit: Die Debatte um den Klimawandel ist noch lange nicht zu Ende. Die Wahrheit, oder zumindest eine allgemein akzeptierte Entscheidung der Frage, ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht, kann nur durch weitere Fortschritte in den Klimawissenschaften gefunden werden! Wichtig wäre meines Erachtens dabei eine freie und unbehinderte Diskussion auch über Ansichten, die deutlich von der Mehrheitsmeinung abweichen. Das kann bei der Lösung der offenen Fragen nur hilfreich sein. Auf jeden Fall stellt sich angesichts des katastrophalen Ausmaßes der möglichen Folgen einer fortgesetzten globalen Erwärmung die Frage nach dem politischen Handeln, zumindest für diejenigen, die vom Vorsorgeprinzip ausgehen. Eine meines Erachtens unbedingt empfehlenswerter Ansatz! Eines sollte aber auf jeden Fall klar sein: Eine deutliche Reduktion von Kohlenstoff-Emissionen ist, abgesehen von den möglichen Gefahren eines menschengemachten Klimawandels, allein schon deshalb notwendig, weil fossile Brennstoffe endliche Ressourcen sind und eigentlich viel zu wertvoll, um sie durch den Schornstein oder den Auspuff zu jagen! Eine Entwicklung alternativer Energien (Sonne, Wind, Geothermik, Kernfusion (!) usw.) ist daher unbedingt voranzutreiben. Auch die Kernspaltungsenergie, allerdings nur in Form der Hochtemperatur/Thorium Technologie, die besonders sicher zu sein scheint, könnte zumindest für eine Übergangszeit genutzt werden. Darauf zu verzichten hieße wahrscheinlich, den Weg in ein neues finsteres Mittelalter zu ebnen, weil man dann bei schwindenden Ressourcen einen immer größeren Teil der Menschen vom Wohlstand ausschließen würde; nicht nur in den Industrieländern durch die dann zwangsläufig immer weiter ansteigenden Energiepreise, sondern vor allem in der sogenannten Dritten Welt, wo den Menschen alle Hoffnungen auf eine bessere Zukunft genommen wären! Fortschritte in der Technologie und die Sicherung einer ausreichenden Energieversorgung – ohne dabei die Erde zu ruinieren – sind die entscheidenden Voraussetzungen, um Freiheit von existenzieller Not zu erreichen, also menschenwürdige Lebensverhältnisse für alle Menschen! Auf dem Weg dahin sehr hilfreich wären Schritte in Richtung einer Gesellschaft, die bei Wahrung der persönlichen Freiheit(!) allzu krasse Unterschiede in der Verteilung der Reichtümer unter den Menschen vermeidet!

Jens Christian Heuer

Weitere interessante Weblinks zum Thema:

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC): http://www.ipcc.ch/

Real Climate: http://www.realclimate.org/

Globales Klima: http://globalklima.blogspot.com/

Klaus-Eckart Puls bei EIKE: http://www.eike-klima-energie.eu/?WCMSGroup_4_3=1099&WCMSGroup_1099_3=1256
und auf Weltenwetter:
http://weltenwetter.blogspot.com/2007_02_25_archive.html
http://weltenwetter.blogspot.com/2007_10_28_archive.html
http://weltenwetter.blogspot.com/2007_12_16_archive.html
http://weltenwetter.blogspot.com/2008_04_06_archive.html

Mojib Latif: http://www.ifm-geomar.de/index.php?id=mlatif

Richard Lindzen:

http://earthobservatory.nasa.gov/Study/Iris/ und  http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=16206

Stefan Rahmstorf: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/

Advertisements

Written by jenschristianheuer

22 Juni, 2008 um 18:02 pm

Veröffentlicht in Jens Christian Heuer, Klimadebatte

Eine Antwort

Subscribe to comments with RSS.

  1. Hallo,

    Da ich mich nun schon seit einer ganzen Weile mit dem Thema beschäftige wollte ich mal meine kleine Portion Senf zu Thema „Hockey Stick“ loswerden 😉

    „Andere Temperaturrekonstruktionen der letzten 1000 Jahre, die zumindest nach bisheriger Kenntnis derartige statistischen Fehler nicht enthalten zeigen aber, ähnlich wie die Hockey-Stick-Kurve, einen beispiellosen Temperaturanstieg in den letzten Jahrzehnten.

    Die Grundaussage der Hockey-Stick-Kurve scheint also doch zu stimmen“

    Bei den Hockey Sticks geht es in erster Linie um die Frage, ob Baumringe Proxis für Temperaturen sind. Dies ist aus gutem Grund strittig. Das was sie hier statistische Fehler nennen bezieht sich auf den Umgang mit eben diesen Proxi Baumringen.
    Die anderen Studien, die Sie ansprechen enthalten sehr wohl die gleichen Fehler. Sie sind alle (!) von Baumringen als Proxis abhängig. Ohne Baumringe kein Hockey Stick. Darüber hinaus wurden die anderen („unabhängigen“) Studien von einem eng zusammenarbeitenden Team angefertigt, die sich rege über das „richtige“ Ergebnis ausgetauscht haben. 6 von 10 der vom IPCC verwendeten Studien stammen von den gleichen Autoren. Diese Autoren haben dann übrigens auch als Lead Autoren ihre eigene Arbeit „gereviewed“

    Leider muß ich sagen, dass diese ganze Hockey Stick Geschichte zum Himmel stinkt. Wenn man sich die Mühe macht, sich in das Thema einzuarbeiten bleibt nichts von der Aussage die damit gemacht wird übrig.

    Ich führe das gerne noch weiter aus, wenn gewünscht.

    gruß, UL

    ul

    18 März, 2010 at 21:55 pm


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: